
Eine Botschaft, die uns am Herzen liegt!
Wir freuen uns sehr, dass die EU-Abgeordnete Alexandra Mehnert unsere Arbeit zum diesjährigen Welteierstockkrebstag mit einem persönlichen Grußwort begleitet. Auch wenn sie leider nicht persönlich vor Ort sein kann, schlägt ihr Herz für unsere gemeinsame Sache. Für diese wertvolle politische und menschliche Unterstützung sind wir sehr dankbar.
Hier ist ihre Botschaft an uns alle:
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Engagierte, Betroffene und Angehörige,
Jedes Jahr erkranken etwa 7.200 Frauen an Eierstockkrebs – zugleich machen Fortschritte in der Therapie Mut, denn immer mehr Frauen können besser behandelt werden und die Überlebenschancen haben sich verbessert. Am heutigen Welteierstockkrebstag denken wir an alle Frauen, die gegen diese Art von Krebs kämpfen – Ihr seid nicht allein!
Der Welteierstockkrebstag erinnert uns jedes Jahr daran, wie wichtig Aufklärung, Forschung und gemeinsames Handeln im Kampf gegen diese oft lange unentdeckte Krankheit sind. Eierstockkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, die häufig erst spät diagnostiziert werden – nicht, weil es an Engagement fehlt, sondern weil die Symptome oft unspezifisch sind und lange unbemerkt bleiben. Umso klarer ist unsere gemeinsame Aufgabe: Wir müssen Bewusstsein schaffen und Wege zur frühzeitigen Erkennung weiter verbessern. Viele von Ihnen engagieren sich aus ganz persönlichen Gründen – als Patientinnen, als Angehörige oder als Unterstützende. Dieses Engagement verdient den größten Respekt. Es ist getragen von Mut, von Hoffnung und von der tiefen Überzeugung, dass wir gemeinsam etwas verändern können.
Auch ich spreche nicht nur aus der Distanz über dieses Thema, sondern aus der schmerzvollen Erfahrung in meiner Familie. Diese Erfahrung hat mir vor Augen geführt, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und offen darüber zu sprechen. Die zentrale Botschaft dieses Tages ist klar: Je früher Vorsorge erfolgt, desto besser sind die Chancen. Früherkennung kann Leben retten! Deshalb ist es wichtig, Informationen zugänglich zu machen und Frauen zu ermutigen, auf ihren Körper zu hören und medizinische Angebote wahrzunehmen. Ebenso sollten Patientinnen darin bestärkt werden, sich eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen, da sie zusätzliche Behandlungsoptionen eröffnen und mehr Sicherheit geben kann. Deshalb ist Ihr diesjähriges Motto so wichtig!
Vor fünf Jahren wurde am Weltkrebstag auf Initiative der Europäischen Union der Europäische Plan zur Krebsbekämpfung auf den Weg gebracht. Seitdem leistet die Europäische Union einen aktiven und konkreten Beitrag im Kampf gegen Krebs: durch verstärkte Krebsvorsorge, durch bessere Früherkennung sowie durch verbesserte Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Zugleich investiert Europa gezielt in Forschung und Innovation, um neue Wege zu finden, Krebs wirksamer vorzubeugen und besser zu behandeln.
Doch bei aller politischen und wissenschaftlichen Arbeit dürfen wir eines nie vergessen: Im Mittelpunkt stehen die Frauen – die Mütter, Tanten oder Schwestern sind. Jede Diagnose verändert ein Leben – und oft auch das Leben der Familie, der Freunde, des gesamten Umfelds. Deshalb braucht es neben medizinischem Fortschritt auch Mitgefühl, Unterstützung und ein starkes Miteinander – und auch Öffentlichkeit! Europa zeigt: Gemeinsam können wir mehr erreichen – auch im Kampf gegen Krebs. Lassen Sie uns diesen Weg weitergehen – mit Entschlossenheit, mit Solidarität und mit
Zuversicht.
Ich danke Ihnen allen für Ihr Engagement, Ihre Offenheit und Ihren unermüdlichen Einsatz. Sie machen einen Unterschied!
